Drei Uhu-Junge brutal getötet und verscharrt

08.05.2019 - BirdLife Österreich meldet eine erschreckende Entdeckung aus dem westlichen Weinviertel in Niederösterreich: Am 06. Mai verständigte ein passionierter Vogelbeobachter die Vogelschutzorganisation über einen traurigen Fund. Drei fünf Wochen alte Uhu-Küken waren brutal tot geprügelt und neben ihrem Nest verscharrt worden. Die Polizei wurde verständigt und ermittelt gegen unbekannt.

Hunde im Einsatz gegen Giftköder

Die Haupttodesursache für Greifvögel in Mitteleuropa ist die illegale Verfolgung durch den Menschen. Selbst streng geschützte und vom Aussterben bedrohte Arten wie der Kaiseradler werden regelmäßig geschossen oder vergiftet. Ergänzend zu dem mit dem WWF durchgeführten internationalen PannonEagle LIFE Projekt, das den Schutz des Kaiseradlers zum Ziel hat, wird nun von BirdLife Österreich die Ausbildung zweier Naturschutz-Hunde finanziert.

Tatort Großinzersdorf (NÖ) – wieder mehr als 15 Tiere vergiftet

13.03.2019 - Die Serie illegaler Greifvogelverfolgungen rund um Großinzersdorf bei Zistersdorf (NÖ) reißt nicht ab. Im Gegenteil, neuerliche Vergiftungsfälle fordern den Tod von einem Seeadler, drei Rotmilanen und sechs Mäusebussarden, sowie eine noch unbestätigte Anzahl an Füchsen und Mardern. Das wahre Ausmaß wurde erst durch die Nachsuche mit Hunden von BirdLife aufgedeckt.

Wieder Mäusebussard in Niederösterreich illegal getötet

Die illegale Greifvogelverfolgung in Niederösterreich reißt nicht ab. Bereits im Februar wurden mehr als 15 tote Tieren bei Großinzersdorf gefunden,
darunter ein vergifteter Seeadler, vier Rotmilane und sieben Mäusebussarde. Nachdem
kurz darauf bei Haringsee ein toter Mäusebussard ohne Fänge aufgefunden wurde, ging
nun bei der Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich die Meldung eines toten
Mäusebussards bei Ottenthal im Bezirk Mistelbach ein, wie der Befund zeigt: erschossen.

Tod von österreichischen Kaiseradler Desiree deckt Vergiftungsfall auf!

09.01.2018.

Am Montag, dem 08.01.2018, wurde unser junger Kaiseradler namens Desiree in einem Feld nahe Svilojevo, im Nordwesten Serbiens, tot aufgefunden. Der Vogel schlüpfte im Frühsommer 2017 in Nordburgenland und wurde am 22.06.2017 von MitarbeiterInnen von BirdLife Österreich besendert. Bis zu ihrem Tod legte Desiree innerhalb von 201 Tagen mehr als 4200 km zurück.

BirdLife Österreich und WWF fordern Bekenntnis zum Greifvogelschutz

15.11.2017

Die Naturschutzorganisationen BirdLife und WWF sind alarmiert. In der jüngsten Aussendung des Niederösterreichischen Landesjagdverbandes (Newsletter vom 9.11.2017) werden Greifvögel als Sündenböcke für die geringen Niederwilddichten verantwortlich gemacht und mittelfristig ihr Abschuss gefordert. Das widerspricht der EU Vogelschutzrichtlinie sowie dem NÖ Naturschutz- und Jagdgesetz.

Giftverdacht in Oberösterreich – Rotmilan tot

22.06.2017
Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es Anfang Mai im Bezirk Eferding (OÖ) zu einem Vergiftungsanschlag auf Wildtiere. Mehrere vergiftete Köpfe von Feldhasen wurden am Rande einer Kiesgrube ausgelegt. Alle Indizien deuten darauf hin, dass diese Giftköder zumindest einem Rotmilan und einer Rabenkrähe zum tödlichen Verhängnis wurden. BirdLife Österreich verurteilt diesen augenscheinlichen Anschlag auf das Heftigste und zeigte ihn bei der Polizei Eferding an. Das Ermittlungsverfahren läuft.

Start für internationales Projekt gegen die illegale Verfolgung von Greifvögeln

06.04.2017.
In Mitteleuropa ist die Haupttodesursache für Greifvögel die Verfolgung durch den Menschen. Selbst streng geschützte und vom Aussterben bedrohte Arten wie der Kaiseradler werden regelmäßig geschossen oder vergiftet. Im Rahmen des „PannonEagle LIFE Projekts“ haben sich BirdLife Österreich und WWF gemeinsam mit einer Reihe nationaler und internationaler Partner zum Ziel gesetzt, die illegale Verfolgung des Kaiseradlers und anderer betroffener Greifvogelarten zu reduzieren.

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